Gewinner des Wettbewerbs Stürmische Zeiten

Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Sturm: laut, wild, verwirrend und manchmal auch überraschend schön. Genau davon erzählen die Texte und Bilder, die Kinder und Jugendliche für unseren Wettbewerb Stürmische Zeiten eingereicht haben.

Auf Platz 1 befindet sich dabei ein Text von Hannah Wilde:

Ein Blitz. Alles war für den Bruchteil einer Sekunde hell erleuchtet. Dann färbte sich das Licht
rot. Zu spät. Zu spät, um sich vor dem Sturm zu verstecken wie die restlichen Bewohner der
Stadt. Ich rannte und rannte. Aus diesem Haus. In meinem Zimmer leckten bereits rote und
orangene Zungen, freuten sich schon darauf, mein Zimmer und alles, was darin war, zu
verspeisen. Ich rannte weg, aus diesem Haus. Das Dach schon halb eingestürzt. Meine Haare,
welche gerade erst schulterlang waren, wehten in dem heftigen Wind, der mich umgab. Schweiß
lief mir über das Gesicht. Mein Kopf war bestimmt knallrot. „Weiter, weiter!“, gab ich mir Mut….

Den zweiten und dritten Platz konnten zwei Bilder ergattern, die von stürmischen Wetter handeln: